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Reifen auswuchten – verhindert Abnutzung und Verschleiß Ihrer Reifen

Unwuchten feststellen und beheben


Ob der Reifen gerade läuft oder eine Unwucht besteht, kann man mit Hilfe des Auswuchtens feststellen.
Dass Ihr Reifen „eiert“ kann dabei an einseitiger Abnutzung der Reifen durch Brems- und Fahrverhalten
oder aber an kleinen Gewichtsunterschieden (beispielsweise das Ventil am Reifen) liegen.

Anzeichen, dass ein Auswuchten notwendig ist, sind:


  • Geräusche, die ungewöhnlich für Ihr Auto sind
  • Vibrieren des Lenkrades ab 90 km/h
Wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken, sollten Sie in Ihrer Premio-Werkstatt checken lassen, ob eine Unwucht besteht.

Gewichte sorgen für den Ausgleich


Um eine bestehende Unwucht auszugleichen, werden Gewichte außen oder innen am Reifen angebracht. Man unterscheidet dabei zwischen Clip- und Klebegewichten. Wenn man auf Optik Wert legt, sollte man sich immer für innenliegende Clipgewichte entscheiden.

Der Profi hat zwei Möglichkeiten herauszufinden, ob und wo Gewichte angebracht werden sollten:


Das stationäre Verfahren

Hier kommt eine Auswuchtmaschine zum Einsatz. Die Räder werden vom Fahrzeug abmontiert und in die Maschine eingespannt. Durch Rotation kann dann ermittelt werden, ob die Reifen "eiern" – also eine Unwucht besteht – und wo der beste Ort für die Gegengewichte ist.

Das elektronische Feinwuchten

Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass es "ganzheitlich" ist. Das heißt, dadurch dass die Reifen direkt am Auto in Rotation gebracht werden, werden auch Probleme an Radnabe, Bremstrommel, Radlager oder Radaufhängung sichtbar.

Auswuchten – die Empfehlung: Alle halbe Jahre


Empfohlen wird ein halbjährliches Wuchten. Besonders allen Autofahrern, die mit Ganzjahresreifen unterwegs sind. Grundsätzlich sollten aber alle Fahrzeughalter bei jeder Montage (auch bei Neureifen!) nicht auf das Auswuchten verzichten.